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Sanierungsberatung
Mit zunehmender Insolvenznähe steigt die Notwendigkeit, zur Insolvenzvermeidung schnellgreifende Sofortmaßnahmen einzuleiten.
Auf mittlere Sicht steht die Wiedererlangung der Renditefähigkeit durch Umsetzung eines Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramms im Vordergrund, mit dem sich zumindest ein ausgeglichenes Geschäftsergebnis ("schwarze Null") erreichen lässt. Zur nachhaltigen Absicherung ist das Unternehmen strukturell und strategisch so umzugestalten, dass es für eine erfolgreiche und nachhaltige Behauptung im Wettbewerb gerüstet ist.
Ein Sanierungskonzept ist dann vollständig, wenn die Probleme aller bereits durchlaufenden Krisenstadien aufgearbeitet werden, also nicht nur die Erfolgskrise, sondern auch die üblicherweise zu Grunde liegende Strategiekrise beseitigt werden. Die Schlüssigkeit des Sanierungsplanes lässt sich durch geeignete Kennzahlen ablesen, die aus der integrierten Unternehmensplanung, das heißt, aus der Ergebnis-, Bilanz- und Finanzplanung, abzuleiten sind.
Als aussagefähig für den Nachweis eines Sanierungserfolges erweisen sich vor allem die Kennzahlenverläufe der Eigenkapitalquote, der Schuldentilgungsdauer, die Eigen- und Gesamtkapitalrenditen und Umsatzrentabilität sowie der Cashflow in Prozent vom Umsatz.
Anhand der integrierten Finanz- und Umsatzplanung (Planbilanzen, etc.) kann die Wahrscheinlichkeit des Erreichens eines Sanierungserfolges abgelesen werden. Voraussetzung ist allerdings die konsequente Umsetzung der zuvor geplanten Sanierungsmaßnahmen